Über den Tod der Söhne

Aus dem Bildarchiv des Busam-Verlags. Katalog-Nr.: 400Viele Freunde verstehen nicht so recht, wieso Bruno Gröning den Tod seiner beiden Söhne nicht verhindern konnte. Einige Freunde zeigen sich sehr betroffen, sobald sie vom Schicksal der Söhne hören, einige beginnen sogar an Bruno Gröning zu zweifeln. Hunderttausenden konnte er helfen, nur seinen engsten Familienangehörigen nicht. Er selbst gab hierzu keine Erklärung oder Hinweise. Das Ableben der beiden erwähnt er nur in seinem zweiten Lebenslauf von 1956.

Wer hierfür eine plausible Erklärung sucht kommt an der Lehre Jesus nicht vorbei. (Das für uns Freunde Wichtige wurde im Werk „Das wichtigste Buch der Bruno Gröning Freunde“ zusammengetragen.)

Beim Ableben der beiden Söhne kommen zwei göttliche Naturgesetze zusammen,  gegen die er sich zwar hätte erheben können, dafür an anderer Stelle großen Schaden verursacht hätte.

1. Dem Menschen bleibt der freie Wille belassen
Es ist nicht nur so, dass auf dieser Erde alleine der Mensch über einen freien Willen verfügt, sondern dieser auch nicht angetastet werden darf. Selbst Gott beläßt einem Menschen immer und ohne Ausnahme seinen freien Willen, selbst wenn dadurch Kriege ausgelöst werden1. Daran halten sich natürlich auch alle jene, die von oben stammen. Selbst der Satan kann hiergegen nur dadurch eingreifen, dass er sich anderer Menschen bedient.
2. Die Sündhaftigkeit wirkt sich auch auf die Körper der Angehörigen aus
Am einfachsten läßt sich dieses mit en Karma-Gesetzen2 erklären. Neben dem persönlichen Karma des Einzelnen gibt es noch die Familien- und Gruppenzugehörigkeiten, die Ebenfalls mit Karma aufgeladen werden können3, nur dadurch, das der Einzelne sündigt.

Damit kann der frühe Tod der Kinder wie folgt erklärt werden: Seine von ihm getrennt lebende Ehefrau4 war sehr Sündhaft5, womit sie nicht nur eigenes Leid auf sich zog, sondern auch die beiden tödlichen Erkankungen der Kinder auslöste6. Da die Willensfreiheit der Mutter von ihm respektiert werden musste, war das Schicksal der Kinder besiegelt. Bruno Gröning mußte demnach machtlos mitansehen, wie es seinen beiden Söhnen erging7.

Aus diesen wenigen Informationen aus der Lehre Jesus konnte so Mancher seine eigene Verantwortung an den Erkrankungen seiner geliebten Nachkommen erkennen und schafte es dann aus reiner Liebe zu diesen, umzukehren8.

Freunde, die auch Braco aufsuchen, und weitere Informationen zum Thema wünschen finden diese in seinem Buch „Nach der großen Tragödie“.


1) Nähere Eräuterungen erhalten Sie, wenn Sie sich selbst mit der Lehre Jesus beschäftigen.
2) Die Anhäufung von Schuld, die abgetragen werden muss! Allerdings läßt sich das Karma verbessern, indem der Mensch gute Taten vollbringt. Das Karma läßt sich auflösen, wenn sich der Mensch ändert, indem er seine bisherige Sündhaftigkeit ablegt und sie nie wieder begeht.
3) Ebenfalls im Schlechten wie im Guten.
4) Also Mutter der beider Jungs.
5) Siehe: Lebenlauf von 1956
6) Im bereits erwähnten Werk „Das wichtigste Buch der Bruno Gröning Freunde“ erhalten wir durch Jesus Erläuterungen über die schlimmsten und tödlichsten Sünden, wie z.B. der Unzucht, aufschlussreiche Informationen.
7) Etwas Trost spenden da die Worte Jesus, wonach es solchen Kindern im Jenseits recht gut ergeht.
8) Vielleicht wird durch dieses kleine Beispiel ersichtlich, wie wichtig die Lehre Jesus für uns tatsächlich ist. Bruno Grönings Wille war es, das wir uns mit ihr beschäftigen.