Marias Arbeit für den Tempel

VIENNA - JANUARY 15: Mosaic of Last supper of Jesus by Giacomo Raffaelli from year 1816 as copy of Leonardo da Vinci work on January 15. 2013 in VIenna. Copyright: Fotolia, Datei: #64359927, Urheber: Renáta Sedmáková

Einige Monate nachdem Maria zu Josef kam, erhielt Sie vom Tempel den Auftrag Teile für einen neuen Vorhang für das Allerheiligste zu erstellen. Ein solcher Vorhang war offensichtlich eine recht komplexe Arbeit, da sie auf mehrere reine Frauen aufgeteilt wurde und aus zahlreichen Stoffen bestand. In diesem Zusammenhang erhalten wir nun die Gelegenheit ein wenig in Marias Gemüt zu blicken.
 
Gott: Aber sie verdoppelte ihren Fleiß nicht etwa aus Ruhmlust, sondern nur um nach ihrer Meinung Gott dem Herrn eine recht große Freude dadurch zu bereiten, so sie baldmöglichst und bestmöglichst ihre Arbeit zu Ende brächte. Zuerst kam die Arbeit an dem Scharlach, der da mit großer Aufmerksamkeit mußte gesponnen werden, um den Faden ja nicht hier und da dicker oder dünner zu machen. Mit großer Meisterschaft wurde der Scharlachfaden von der Maria gesponnen, so dass sich alles, was nur ins Haus Josephs kam, höchlichst verwunderte über die außerordentliche Geschicklichkeit Mariens.


Text: JJ, K2, A22-24
Abbildung: VIENNA – JANUARY 15: Mosaic of Last supper of Jesus by Giacomo Raffaelli from year 1816 as copy of Leonardo da Vinci work on January 15. 2013 in VIenna. (© Renáta Sedmáková / Fotolia.com)
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