Das Wichtigste zuerst – Die Krakheit

Das Wichtigste zuerst
Teil 21 – Die Krankheit


[74] Leben Sie nicht weiter in dem Glauben, wie Sie bisher es glaubten, das Sie womöglich in dem Glauben leben, Sie müssen jetzt die Person Gröning vor sich haben, er müsse jetzt hier stehen und müsse womöglich das Übel, was Sie Krankheit nennen, noch behandeln. Das, liebe Freunde, tuen Menschen bis heute zur Genüge.

[75] Und Sie werden jetzt bald erkennen können, so ich Ihnen das Richtig stelle, wie falsch es wäre, wenn auch ich dazu überginge, um das Übel – die Krankheit – zu behandeln, mit der Sie sich bisher abgegeben, sogar schon abgefunden (haben), dass Sie diese schon zu einer Macht – zur Macht der Gewohnheit – geworden (ist). Und das Sie nur versucht haben dieses Übel etwas zu betäuben, dass Sie es nicht fühlen. Und wenn es nicht weitergegangen, nun, dann haben Sie alles Mögliche versucht. Und zwar kam die Unruhe über Sie und durch diesem wurde die Unordnung noch größer – sie griff weiter um sich.

[76] Was sollte wohl aus all diesem werden? Wie weit es Sie geführt hat, das haben Sie selbst wahrgenommen; es war nicht das Heil, sondern das Unheil. Und dies Unheil führte Sie zu Ihrem Unglück, niemals zu Ihrem Glück. Nun, also, wäre es falsch, wenn auch ich das Übel – was Sie Krankheit nennen – behandeln würde.

[77] Ich will von dem Übel – von Krankheiten – nichts wissen, denn ich habe mit diesem nichts Gemeines.